DE69711939T2 - Absorbierendes produkt mit verschlüssen - Google Patents

Absorbierendes produkt mit verschlüssen

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DE69711939T2
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Germany
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absorbent garment
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absorbent
elastic
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DE69711939T
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Jean-Pierre Koczab
Alain Naze
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Essity Hygiene and Health AB
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SCA Hygiene Products AB
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Publication of DE69711939T2 publication Critical patent/DE69711939T2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/56Supporting or fastening means
    • A61F13/5622Supporting or fastening means specially adapted for diapers or the like
    • A61F13/5633Supporting or fastening means specially adapted for diapers or the like open type diaper
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

    Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Absorptionskleidungsstücke zum Absorbieren von Körperflüssigkeiten (wie z. B. Urin, Blut oder Fäkalien) gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung Absorptionskleidungsstücke der wegwerfbaren Art. Absorptionskleidungsstücke gemäß der vorliegenden Erfindung können von verschiedenen Arten sein, beispielsweise Windeln für Erwachsenen- oder Kindergebrauch, wie Inkontinenzwindeln, wiederverschließbare Absorptionshöschen (z. B. Trainingshöschen für die Verwendung bei Kindern) oder ähnliches. Typischerweise weisen die Kleidungsstücke gemäß dieser Erfindung eine Oberlage, eine Unterlage und einen Absorptionskörper dazwischen auf.
  • Weiter bevorzugt betrifft die vorliegende Erfindung Absorptionskleidungsstücke mit zusammenwirkenden, lösbaren (manchmal als "wiederverschließbar" bekannten) Anbringeinrichtungen.
  • Hintergrund der Erfindung:
  • Ein Beispiel eines Absorptionskleidungsstücks der in dem Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art ist aus der WO-A-90/07313 beispielhaft bekannt. Die darin offenbarten zusammenwirkenden Anbringeinrichtungen sind an dem vorderen und hinteren Hüftteil angeordnet. An dem vorderen Hüftteil weist die Anbringeinrichtung zwei Anbringabschnitte auf, die aus Streifen von Aufnahmematerial bestehen, welche Streifen derart beabstandet sind, dass sie an jeder Seite eines elastisch gemachten Bereichs des Windel-Hüftbandes selbst liegen. Eine derartige Anordnung bedeutet, dass der elastisch gemachte Abschnitt des Hüftbandes derart ausgeführt sein muss, dass er sich von dem Hüftbereich nach unten zu einer Stelle zwischen den Anbringeinrichtungen erstrecken muss. Ferner ist die Anbringung der zusammenwirkenden Hakenelemente an dem Aufnahmematerial von der elastischen Anordnung des Hüftbandes selbst abhängig, so dass zwei Wirkungen, die Anbringung und die Hüftbanddehnung, voneinander abhängig sind, was nicht für eine optimale Passung der Windel sorgt. Ferner kann sich das elastische Material in dem Hüftband nicht seitlich über die inneren Ränder des Aufnahmematerials erstrecken, da sonst die Anbringung des Aufnahmematerials an einem gesammelten Bereich zu nicht zufriedenstellenden Ergebnissen führen würde.
  • Eine weitete bekannte Anordnung gemäß dem Stand der Technik ist in der EP-A-0 491 347 gezeigt. Dieses Dokument offenbart eine Wegwerfwindel, bei welcher die vordere Anbringeinrichtung an dem vorderen Hüftabschnitt des Artikels durch einen Streifen von Schlaufenmaterial gebildet ist. Bei einer Ausführungsform ist der Streifen an die undurchlässige Rücklage mittels beabstandeter Wülste von Haftmittel befestigt, was ermöglicht, dass Zugkräfte darauf aufgebracht werden (durch die Anbringung von Hakenlaschen), um Abschnitte des Schlaufenstreifens zu verformen und zu ziehen. Auf diese Weise können die Abzieh-, Scher- und Klinkkräfte verändert werden. Bei einer weiteren Ausführungsform können die Haken- Laschenelemente aus Elastomermaterial ausgeführt sein.
  • In einem weiteren Dokument gemäß dem Stand der Technik, der WO-A-95/25496, die ferner darauf abzielt, die Abziehfestigkeit zwischen Haken- und Schlaufenanbringmaterialien zu verändern, kann ein Landeelement von Schlaufenmaterial mit Stützen darin um den gesamten Umfang an den vorderen Hüftabschnitt des Absorptionsartikels angebracht werden. Bei einer Ausführungsform ist offenbart, dass die Unversehrtheit und die Erscheinung des Landeelements unter Spannung besser bewahrt werden kann, wenn ein Elastomer-Haftmittel verwendet wird, um das Landeelement innerhalb der Umfangs-Anbringlinie zu befestigen. Auf diese Weise wird, wenn Zugkräfte von dem Landeelement gelöst werden, das Landeelement zu seinem unverformten Zustand zurückkehren.
  • Die genannten Systeme betreffen somit das Erreichen einer Veränderung in der Abziehfestigkeit zwischen den Haken- und Schlaufenelementen.
  • Während die EP-A-0 491 347 für eine Elastifizierung der Hakenlaschen sorgt, um den gewünschten Effekt zu erzielen, weist dies den Nachteil auf, dass die Elastizitätskräfte derart beschränkt werden, dass sie an beiden Seitenabschnitten des Artikels vorliegen. Zusätzlich kann ein Verknittern oder ein Anheben der vorderen Anbringeinrichtung auftreten.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Absorptionskleidungsstück zu schaffen, das Anbringeinrichtungen aufweist (nicht beschränkt auf die Art von Haken- und Schlaufen), die für eine bessere Passung um einen Benutzer des Kleidungsstücks sorgen und somit ein hohes Ausmaß an Komfort für den Benutzer schafft.
  • Darstellung der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung löst die genannten Probleme durch das Vorsehen der Merkmale gemäß denn Anspruch 1.
  • Bevorzugte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Weitere Merkmale, die für die Erfindung anwendbar sind, gehen aus der folgenden Beschreibung hervor.
  • Der Begriff "Mittelabschnitt" des vorderen und hinteren Hüftabschnitts, wie er verwendet wird, um die Position der Längsachse (X-X) des Kleidungsstücks zu definieren, ist dafür gedacht, sich auf eine Position in etwa in der Mitte zwischen den Längs-Seitenrändern des Absorptionskleidungsstücks in dem Bereich des vorderen und hinteren Hüftabschnitts zu beziehen. Da die exakte Stelle des Mittelabschnitts infolge von Herstellungstoleranzen oder Asymmetrie variieren kann, wird dieser Begriff derart vorgesehen, dass er eine Stelle in dem Mittelbereich der Hüftabschnitte definiert.
  • Der Begriff "Hüftabschnitte" eines Absorptionskleidungsstücks bezieht sich auf die allgemeinen Bereiche an jeder Seite des Absorptionskleidungsstücks, die derart gestaltet sind, dass sie, wenn sie an einen Benutzer gefügt sind, nahe an dem vorderen und hinteren Abschnitt der Hüfte des Benutzers sein werden. Die Hüftabschnitte sind oftmals mit Elastifizierungseinrichtungen versehen. In einer Windel beginnen diese vorderen und hinteren Hüftabschnitte an äußeren Längsrändern der Windel und erstrecken sich in Richtung der Mitte der Windel um einen Abstand, typischerweise zwischen 30 mm (typisch bei sehr kleinen Windeln) bis zu etwa 120 mm bei Erwachsenen- Inkontinenzwindeln. Die beiden Hüftabschnitte sind durch einen Zwischenbereich verbunden, dessen Seitenränder typischerweise durch Bein-Öffnungsabschnitte eingenommen werden, die elastifiziert sein können. Ein typisches Proportionsverhältnis in einer Windel ist derart, dass das Ausmaß des Hüftabschnitts nach innen in Richtung der Mitte der Windel zwischen 20% bis 40% der gesamten Windellänge ausmacht. Mit anderen Worten kann das Ausmaß des vorderen Hüftabschnitts, wenn eine Windel einer zutreffenden Größe richtig an einen Benutzer gefügt ist, als sich dem Abstand von dem oberen Rand der Windel annähernd gesehen werden, wenn diese an die Oberseite der Oberschenkel des Benutzers gefügt ist.
  • Der Begriff "vorderer Hüftabschnitt" ist dafür vorgesehen, den Abschnitt des Kleidungsstücks zu beschreiben, der üblicherweise an der Vorderseite des Benutzers angeordnet sein wird, wenn das Kleidungsstück richtig, wie beabsichtigt, angepasst ist. Jedoch kann das Kleidungsstück von hinten nach vorne angepasst sein, in welchem Fall der vordere Hüftabschnitt an dem unteren Rücken des Benutzers angeordnet sein wird.
  • Ein "elastisches Material" ist dafür vorgesehen, ein Material zu bezeichnen, das hochelastische Eigenschaften aufweist. Für die Zwecke dieser Erfindung umfassen derartige elastische Eigenschaften Materialien mit einem Ausmaß einer elastischen Dehnung verglichen mit ihrem entspannten (nicht gespannten) Zustand, die typischerweise über 25%, insbesondere bevorzugt über 50% und am bevorzugtesten über 100% beträgt. Noch weiter bevorzugt wird elastisches Material verwendet, das ein Ausmaß einer elastischen Dehnung verglichen mit seinem entspannten Zustand in der Größenordnung von bis zu 200% bis 500% oder in einigen Fällen sogar noch darüber aufweist. Derartige Materialien umfassen, lediglich beispielhaft, natürliche Gummifolien oder Polyurethangummi-(P. U. R.)-Folie oder dickere elastifizierte Blattmaterialien mit guten elastischen Eigenschaften. Derartige Materialien sind nicht mit Materialien wie z. B. Vliesmaterialien oder ähnlichem zu verwechseln, die eine elastische Dehnung von etwa 4% oder weniger aufweisen.
  • Die exakten Eigenschaften, die für das elastische Material gewählt werden, werden auf die jeweilige Art und Größe des Absorptionskleidungsstücks angepasst. Somit wird die elastische Fähigkeit, die Formerinnerung der verwendeten elastischen Folie, das Gewicht, die Geschmeidigkeit und die Festigkeit gemäß den Anforderungen einer bestimmten Art von Kleidungsstück variiert. Der Begriff "elastische Dehnung" bedeutet ferner, dass das Material, wenn es gedehnt wird, zu seiner ursprünglichen Länge innerhalb bestimmter Grenzen zurückkehren wird. Derartige Grenzen werden im Allgemeinen als das Erinnerungsvermögen des Materials bezeichnet. Während das elastische Material idealerweise ein hohes Erinnerungsvermögen aufweist, derart, dass es im Wesentlichen vollständig zu seiner ursprünglichen Länge zurückkehrt, wenn eine Zugkraft gelöst wird, sind für die Zwecke dieser Erfindung elastische Materialien, die zu zwischen 100% bis etwa 115% oder mehr ihrer ursprünglichen Länge zurückkehren, nachdem sie um wenigstens 25% gedehnt wurden, beispielsweise geeignet.
  • Zusätzlich ist zu verstehen, dass die Absorptionskleidungsstücke, die im Anspruch 1 genannt sind, einen Absorptionskörper oder ein -element als einen integralen Teil derselben aufweisen können, oder dass sie von der Art sein können, bei der ein Absorptionskörper oder ein Absorptionselement hinzugefügt wird. Die letztere Art kann beispielsweise derjenigen Art sein, bei der ein Kleidungsstück, bei dem der Absorptionskörper oder das -element entfernbar ist, wie z. B. in dem Fall, bei dem das gleiche Absorptionskleidungsstück mit einem austauschbaren Absorptionskörper mehrmals verwendet werden soll.
  • Die vordere und hintere Anbringeinrichtung sind derart definiert, dass sie zusammenwirkende Oberflächen aufweisen. Hierunter ist gemeint, dass jede der ersten und zweiten Anbringeinrichtungen eine Oberfläche aufweist, die vorzugsweise auf lösbare Art und Weise mit der jeweiligen gegenüberliegenden Anbringeinrichtung in Eingriff kommen wird. Eine bevorzugte Form dessen wäre bezüglich der vorliegenden Erfindung eine Haken- Schlaufenbefestigungseinrichtung (die an sich bekannt ist). Haken- und Schlaufenbefestigungseinrichtungen sind lediglich ein Beispiel dessen, was allgemein auf diesem technischen Gebiet als lösbar anbringbare Befestigungseinrichtungen und insbesondere als lösbare anbringbare mechanische Befestigungseinrichtungen bekannt ist. Die Haken- und Schlaufen-Anbringeinrichtungen sorgen somit für mechanisches Miteinander-in-Eingriff-Kommen, oder mit anderen Worten eine mechanische Zusammenwirkung zwischeneinander. Ein Beispiel einer derartigen mechanischen Befestigungseinrichtung wird beispielsweise unter der Marke "Velcro" verkauft. Verschiedene Arten von lösbar anbringbaren mechanischen Befestigungseinrichtungen sind auf diesem Gebiet bekannt und sind als innerhalb der Definition der Anbringeinrichtungen, die für zusammenwirkende Oberflächen sorgen, umfasst zu verstehen. Wenn somit auf Haken- und Schlaufenelemente oder -streifen Bezug genommen wird, ist zu verstehen, dass dies lediglich ein Beispiel darstellt, und dass haftende zusammenwirkende Einrichtungen der lösbaren oder nicht lösbaren Art ebenso die vordere bzw. hintere Anbringeinrichtung bilden können. Zusätzlich sollte der Begriff "Hakenelement" nicht eng ausgelegt werden, und dieser Begriff kann Elemente umfassen, die nicht genau in der Form eines Hakens ausgebildet sind, sondern ebenso "pilz"-förmig sein können (wie an sich bekannt ist).
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
  • Die Erfindung wird nachfolgend im Einzelnen unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen beschrieben, von denen eine in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht eines Absorptionskleidungsstücks gemäß der Erfindung, wobei das Kleidungsstück flach gelegt ist, und seine Unterlage sichtbar ist,
  • Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht einer Ausführungsform der vorderen Anbringeinrichtung, wie in Fig. 1 zu erkennen,
  • Fig. 3 eine Querschnittsansicht durch die vordere Anbringeinrichtung entlang der Linie III-III von Fig. 2,
  • Fig. 4 eine Hinteransicht der in Fig. 2 gezeigten vorderen Anbringeinrichtung, wobei die Anbringeinrichtung als an die Außenlage eines Absorptionskleidungsstücks angebracht gezeigt ist,
  • Fig. 5 ein Kleidungsstück gemäß der Erfindung in der Verwendungsstellung an einem Benutzer,
  • Fig. 6 eine Ausführungsform eines weiteren Gesichtspunkts der Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen:
  • Das Absorptionskleidungsstück 1, das in Fig. 1 dargestellt ist, ist in einem flachgelegten Zustand gezeigt. Das Kleidungsstück weist eine sich im Allgemeinen in Längsrichtung erstreckende Achse X-X auf, die sich zwischen den Mittelabschnitten des vorderen Hüftabschnitts 3 und des hinteren Hüftabschnitts 4 erstreckt. Das Kleidungsstück weist Beinöffnungsabschnitte 24 und 25, die vorzugsweise elastifiziert sind, sowie als vorderen und hinteren Rand vorzugsweise elastifizierte Hüftabschnitte 25 bzw. 26 auf. Das Kleidungsstück weist eine Rücklage 5 (d. h. diejenige Seite, die während der Verwendung zu den Kleidungsstücken des Benutzers gerichtet ist) und eine Oberlage 6 oder ein Futter an der entgegengesetzten Seite auf. Zwischen den Lagen befindet sich ein Absorptionskörper 15, der in gestrichelten Linien gezeigt ist und Längsseitenränder 16 und 17 und Endränder 22 und 23 aufweist.
  • An dem vorderen Hüftabschnitt 3 befindet sich eine vordere Anbringeinrichtung 2, die manchmal als Landezone bezeichnet wird. Die Einrichtung 2 wird im Einzelnen nachfolgend beschrieben. An dem hinteren Hüftabschnitt sind hintere Anbringeinrichtungen 7 und 8 angeordnet, und zwar vorzugsweise in Form von zwei Laschenelementen, wie gezeigt ist. Die Anbringung der hinteren Anbringeinrichtungen 7 ist an sich in der Technik bekannt und erfordert keine weitere Beschreibung.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform weist jede Anbringeinrichtung 7 und 8 einen Streifen 27, 28 von Anbringelementen (z. B. Hakenelementen einer Haken- und Schlaufenanbringung) auf, wobei die Anbringelemente in gestrichelten Linien gezeigt sind, nachdem diese mit den Laschen an der Unterseite derselben gemäß der gezeigten Ansicht integriert sind. Die Anbringeinrichtungen 7, 8 sind von derjenigen Art, bei der diese vorzugsweise auf wiederlösbare Art und Weise mit entsprechenden Oberflächen an Anbringeinrichtungen 2 (z. B. Schlaufeneinrichtungen) zusammenwirken.
  • Die Anbringeinrichtung 2 weist einen im Wesentlichen länglichen Streifen, in geeigneter Weise von einer Abmessung von 40 mm mal 170 mm, auf, wobei der vordere Hüftbereich eine Länge y von etwa 120 mm aufweist, und wobei der Streifen zwei längere Querränder 20 und 21 (vgl., Fig. 2) und zwei kürzere Ränder 29 und 30 aufweist. Jedoch kann die Einrichtung 2 oval oder von einer anderen Form sein, und die Abmessungen können ein wenig gemäß der Größe des Kleidungsstücks und der Querbreite des Absorptionskörpers variieren.
  • Die Anbringeinrichtung erstreckt sich von einem Rand 29 zu dem entgegengesetzten Rand 30 über die Längsachse X-X des Kleidungsstücks und ist fest an die Rücklage 5, vorzugsweise an Stellen 12 und 13 (vgl. auch Fig. 4) befestigt, die außerhalb der Ränder des Absorptionskörpers 16 und 17 liegen. Jedoch kann die Anbringstelle ebenso innerhalb des Bereichs liegen, der durch die gestrichelten Linien 16, 17, 22, 23 des Absorptionskörpers begrenzt ist. Beispielsweise können in dem Fall, dass ein T-, I- oder ein andersförmiger, nicht rechtwinkliger Absorptionskörper Verwendet wird, die Anbringzonen 12 und 13 innerhalb den Grenzen dieser Form liegen, obwohl sie vorzugsweise an Stellen liegen, die in etwa in Längsausrichtung mit den inneren Bereichen der Beinöffnungen und/oder der Elastifizierung dieser Bereiche oder unmittelbar innerhalb derselben liegen. Die Anbringzonen könnten ebenso weiter außen angeordnet sein.
  • In ähnlicher Weise weist die Einrichtung 2 einen oberen Rand 20 (wie dargestellt) an einem Niveau innerhalb des Endrandes 22 des Absorptionskörpers auf. Diese relative Anordnung wird besonders bevorzugt, da der Rand 20 bei bestimmten Gestaltungen vergleichsweise steif sein kann, und somit andernfalls durch die Schichten 5 und 6 durch den Benutzer gefühlt werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Abstand zwischen dem oberen Rand 20 der Anbringeinrichtung 2 und dem oberen Rand 22 des Absorptionskörpers in geeigneter Weise etwa 5 mm betragen, wobei die 5 mm an einer Stelle gemessen werden, die mit der Längsachse X-X zusammenfällt.
  • Die Anbringeinrichtung 2 weist einen Bereich 9 mit elastischem Material auf, wobei der Bereich vorzugsweise an die Rücklage in der Nähe der Längsachse X-X oder diese überlappend befestigt ist. Die Befestigung an dem mittleren Punkt wird bevorzugt, da sich andernfalls die Streifeneinrichtungen 2 nach oben oder nach unten mit der Bewegung des Benutzers während dem Anpassen des Kleidungsstücks oder während der Verwendung bewegen kann. Wenn eine Anbringung des elastischen Bereichs 9 an dieser Stelle vorgesehen ist, weist die Anbringung vorzugsweise ein beliebiges geeignetes Elastomer-Haftmittel (das in der Technik bekannt ist) auf. Dies schafft einen Widerstand gegen das Abreißen der Anbringung zwischen der Einrichtung 2 und der Rücklage 5, wenn das Kleidungsstück unsanft gehandhabt wird. Darüber hinaus wird, wenn die Rücklage, wie dies derzeit allgemein üblich ist, aus Polyethylen (PE) ausgeführt ist, und der elastische Abschnitt aus Gummi ausgeführt ist, eine gute Haftung zwischen den beiden Teilen erreicht.
  • Wie Fig. 4 zeigt, ist die Anbringung des elastischen Bereichs 9 an die Rücklage 5 vorzugsweise über einen Bereich 14 mit einer Querbreite von zwischen etwa 0,5 mm und 2 mm, obwohl eine größere Anbringbreite verwendet werden kann. Es ist klar, dass, je weniger Haftmittel verwendet wird, desto kostengünstiger das Produkt sein wird, und somit sollte die Verwendung von Haftmittel minimiert werden.
  • Bei der Verwendung sollte das Haftmittel jedoch vorzugsweise eine Haftmittel-Festigkeit an das darunter liegende Material aufweisen, die größer ist als die Reißfestigkeit des Materials. Somit sollte das Ausüben einer Ziehkraft auf die Streifeneinrichtung 2 entweder parallel oder senkrecht zu der Rücklage 5 dazu führen, dass die Rücklage gezogen wird und nicht das Haftmittel selbst gerissen wird. Die Haftmittel- Festigkeit der Verbindung zwischen dem darüber liegenden Streifen 2 und dem Haftmittel wird üblicherweise geringer sein als die Reiß- oder Brechfestigkeit des Streifens 2.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, weist die Anbringeinrichtung 2 zwei Anbringabschnitte 10 und 11 auf, die zwischen ihren jeweiligen nach innen gerichteten Enden 31 und 32 mittels eines Bereichs 9 aus elastischem Material verbunden sind. Ein jeder der Anbringabschnitte 10 und 11 (beispielsweise nicht elastische Streifen von Schlaufenelementen) ist fest an den elastischen Bereich 9 befestigt, typischerweise mit einem kleinen Zwischenraum von etwa 1 mm oder in dieser Größenordnung zwischen den Enden 31, 32.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die Anbringeinrichtung (den Streifen) 2 mit einer bevorzugten Gestaltung. Bei dieser Gestaltung ist die Anbringeinrichtung 2 derart ausgeführt, dass zwei Streifen 10 und 11 zu einem fortlaufenden Film von Elastomermaterial angebracht sind, der sich im Wesentlichen von einem Rand 30 zu dem anderen Rand 29 der Einrichtung 2 erstreckt. Da die Streifen von Schlaufenmaterial nicht elastisch sind, ist jedoch klar, dass der Bereich 9 aus elastischem Material selbst durch den Bereich von Elastomermaterial, das zwischen den inneren Rändern 31 und 32 der entgegengesetzten Streifen 10 und 11 liegt, gebildet wird. Die Anbringung des Bereichs 9 aus Elastomermaterial an den Streifen 11 kann im Querschnitt in Fig. 3 gesehen werden.
  • Für den Fachmann ist jedoch ersichtlich, dass Material eingespart werden könnte, indem ein schmaler Streifen von Elastomermaterial zwischen den inneren Rändern 31 und 32 vorgesehen wird, und nur ein kleiner Anbringabschnitt (für die Anbringung der Streifen 10 und 11 an den Elastomer- Streifen) quer außerhalb der Innenränder liegt. Die äußeren Enden der Streifenelemente 10 und 11 würden dann selbst unmittelbar an die Rücklage durch ein geeignetes Haftmittel angebracht werden. Zusätzlich könnte, wenn gewünscht, mehr als ein elastischer Bereich 9 in die Anbringeinrichtung 2 eingeschlossen werden, obwohl lediglich eine erforderlich ist.
  • Fig. 4 zeigt die Anbringeinrichtung 2 von der entgegengesetzten Seite. Bei dieser Ausführungsform definieren die schraffierten Bereiche 12, 13, 14 die Anbringzonen. Die Zonen 12 und 13 können in geeigneter Weise eine Breite von etwa 20 mm und eine Länge (die in diesem Fall die gleiche Länge ist die wie diejenige der Anbringeinrichtung 2) von etwa 40 mm aufweisen. Variationen dieser Abmessungen können selbstverständlich auftreten. Die gemäß Fig. 4 nicht schraffierten Bereiche 18, 19 bilden Zonen oder Bereiche, in denen keine Anbringung erfolgt. Aus Gründen der Klarheit wird lediglich bestätigt, dass keine Anbringung der Einrichtung an die Rücklage über die Gesamtheit dieser nicht schraffierten Bereiche 18 und 19 einschließlich der oberen und unteren Randabschnitte 20, 21 derselben auftritt.
  • Die Anbringung der verschiedenen Zonen 12, 13 und 14 kann auf jede bekannte geeignete Art und Weise erfolgen. Typischerweise können Ultraschallhaftung oder Haftung mittels Heißschmelz-Haftmitteln oder ähnliches für die Zonen 12 und 13 verwendet werden. Auf Gummi basierende Haftmittel oder APAO-basierende Haftmittel (amorphe Polyalfaolefine) können beispielsweise auch verwendet werden.
  • Die Anbringeinrichtung 2 kann in der Linie aufgebaut werden, indem einzelne Streifen (der mit 10 und 11 bezeichneten Art) an ein Elastomermaterial zugeführt werden, das ebenso zugeführt wird. Diese können dann als eine kombinierte Einheit aufgebracht werden und an. Stellen 12, 13 und 14 an die Rücklage geheftet werden. Entweder Quer- oder Längs- Kleidungsstück-Herstellungstechniken sind für die Aufbringung der Anbringeinrichtungen 2 geeignet.
  • Alternativ kann die Anbringeinrichtung 2 außerhalb der Linie als eine Reihe von getrennten Streifen oder als ein fortlaufender Streifen, der während oder unmittelbar vor der Aufbringung an die Rücklage geschnitten wird, ausgebildet sein. Verschiedene andere Gestaltungs- und Aufbringverfahren sind den Fachleuten nach dem Lesen dieser Beschreibung ersichtlich.
  • Eine Ausführungsform eines Kleidungsstücks 1 gemäß der Erfindung ist in Fig. 5 gezeigt, wobei es an einen Benutzer angepasst ist. Wie auch aus der Figur klar ist, wurden die hinteren Anbringeinrichtungsstreifen 7 und 8 mittels ihrer Anbringflächen 27 und 28 an die zusammenwirkenden Flächen der Streifen 10 und 11 angebracht. Wenn die Streifen auf diese Art und Weise angebracht werden, wird eine Zugkraft auf die Streifen 7 und 8 aufgebracht, bevor sie an den Streifen 10 und 11 angeordnet werden. Um für eine bequeme Passung zu sorgen, und für eine Vergleichmäßigung der Zugkraft entlang des Vorderteils des Hüftabschnitts erstreckt sich der elastische Bereich (wie in der Figur gezeigt) von einer Breite von (beispielsweise) 1 mm zu einer Breite von (beispielsweise) 5 mm. Zusätzlich wird, auch wenn der elastische Abschnitt nur teilweise bezüglich seiner maximalen Verlängerung gedehnt wird, wenn er zuerst angebracht wird, die Bewegungen des Benutzers und die Veränderungen in der Körpergröße an dieser Stelle durch das Dehnen des elastischen Abschnitt 9 aufgenommen, was immer noch für eine komfortable Passung sorgt.
  • Zusätzlich werden, da die Anbringeinrichtung 2 sich über den Absorptionskörper erstreckt, die Zugkräfte in den Anbringeinrichtungen 7, 8 und 2 (die auf den Körper als Druckkräfte übertragen werden) durch die Wirkung des Kerns abgefedert, was den Komfort weiter erhöht.
  • Durch die Verwendung eines Haftmittels in dem Bereich 14 wird ferner eine Wirkung dahingehend erzeugt, bei der die Kräfte in dem gesamten Hüftbereich unterschiedlich zwischen der linken Seite und der rechten Seite des Hüftabschnitts verteilt werden können. Dies ist hilfreich, wenn beispielsweise der Benutzer an einer Seite des Hüftabschnitts eine Unbequemlichkeit erfährt, was ermöglicht, dass dieser Abschnitt loser angepasst wird, während immer noch für eine gute Passung gesorgt wird.
  • Obwohl die Erfindung bezüglich bestimmter bevorzugter Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf die Ausführungsform beschränkt und kann anstelle dessen in großem Umfang innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche variiert werden.
  • Beispielsweise können, obwohl die Streifen 10 und 11 derart beschrieben wurden, dass sie Innenränder 31 und 32 aufweisen, die voneinander um einen bestimmten Abstand beabstandet sind, die Streifen derart angeordnet sein, dass sie sich in dem mittleren Abschnitt überlappen, solange wenigstens ein minimaler Bereich, in dem keine Anbringung erfolgt, zwischen den Anbringstellen der Streifen 10 und 11 an den elastischen Bereich übrig bleibt. Während die Streifen 10 und 11 derart gezeigt wurden, dass sie die gleiche Ausdehnung und das gleiche Ende mit ihren jeweiligen Seiten des elastischen Films, an den sie angebracht sind, aufweisen, ist dies kein Erfordernis, und die Streifen können kleiner oder größer in der Fläche sein als der darunter liegende elastische Film.
  • Obwohl der elastische Film derart beschrieben ist, dass er unter den Streifen 10 und 11 liegt, kann er selbstverständlich die Streifen überlagern, solange eine hinreichende Fläche für eine wenigstens teilweise Anbringung der hinteren Anbringeinrichtung 7, 8 an die zusammenwirkenden Anbringflächen der vorderen Anbringeinrichtung vorgesehen ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der erfindungsgemäßen Idee, der in Fig. 6 gezeigt ist, die im Wesentlichen die gleichen Elemente aufweist, wie vorangehend beschrieben, ist die Anbringeinrichtung 2 in zwei Streifen-Bereiche 37 und 38 an jeder Seite der Längsachse X-X geteilt. Die Figur ist im Wesentlichen die gleiche wie Fig. 1, und ähnliche Elemente sind mit den gleichen Referenznummern bezeichnet. Wenn kein Referenzzeichen angezeigt ist, und nachfolgend keine Erklärung enthalten ist, ist anzunehmen, dass ähnliche Teile und die Beziehung der verschiedenen Teile die gleichen sind.
  • Ein jeder der Streifenbereiche 37 und 38, die von im Wesentlichen identischer Gestaltung sind, besteht aus vier Hauptbereichen 12, 10', 33 und 35; 13, 11', 34 und 36. Die innersten Bereiche 33 und 34 bezeichnen der Streifenbereiche, die an die Rücklage 5 angebracht sind. In ähnlicher Weise sind Bereiche 12 und 13 an die Rücklage wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen angebracht. Die Anbringung der Teile 33, 34, 12 und 13 ist eine feste permanente Anbringung (beispielsweise durch Haftmittel, wie oben in Zusammenhang mit den vorangehenden Ausführungsformen erläutert), und die in der Lage ist, üblichen Zugkräften zu widerstehen, die während der Aufbringung der Streifen 7 und 8 auftreten, wenn das Kleidungsstück angepasst wird, und während üblicher Bewegungen des Benutzers.
  • Bereiche 35 und 36 bilden elastische Bereiche ähnlich zu dem Bereich, der oben beschrieben wurde. Ein jeder der Streifen kann somit als in etwa äquivalent zu dem in Fig. 2 gezeigten Streifenelement gesehen werden, wobei sie jedoch an ihren inneren Enden an die Rücklage 5 angebracht sind. Somit wäre, wenn man den Streifen 37 nimmt, dieser ähnlich zu der grundlegenden Streifengestaltung, die beispielsweise in Fig. 2 gezeigt ist, mit der Ausnahme, dass der Bereich 11 gemäß Fig. 2 erheblich schmaler wäre und dem Bereich 33 entspricht. Jedoch wäre im Unterschied von der Oberfläche 11 gemäß Fig. 2 die Außenfläche des Bereichs 33 vorzugsweise nicht für die Anbringung des Laschenstreifens 7 geeignet. Auf diese Weise müssen nur die Bereiche 10' und die Zone 12 für die Anbringung des Streifens 7 geeignet sein. Die Zonen 35 und 36 sind Zonen, die vorzugsweise keine zusammenwirkende Anbringung an den Streifen 7 ermöglichen.
  • Eine ähnliche Gestaltung des elastischen Bereichs und der nicht elastischen Bereiche des Streifens ist somit für diese Ausführungsform vorgesehen, wie für die vorangehend beschriebene Ausführungsform von Fig. 1 bis 5. Folglich sind die Zonen 10' und 11' äquivalent zu Zonen 10 und 11 bei der vorangehenden Ausführungsform und bilden Zonen, an denen keine Anbringung mit der Rücklage 5 erfolgt, während an ihrer äußeren Oberfläche (d. h. die von dem Benutzer weggerichtete Oberfläche) sie einen Teil der zusammenwirkenden Anbringeinrichtungen, wie z. B. ein Schlaufenmaterial aufweisen.
  • Der Abstand der Trennung der innersten Ränder der Streifen kann variieren, ist jedoch bevorzugt klein (beispielsweise 5 bis 20 mm), so dass für einen großen Bereich die Anordnung der Laschen 7 und 8 an den Bereichen 10' und 11' ermöglicht wird.
  • Wie aus der vorangehenden Beschreibung deutlich wird, wird die Aufbringung der Laschen 7 und 8 unter Spannung auf jeden der Streifen 37 und 38 bewirken, dass sich die elastischen Bereiche 35 und 36 elastisch ausdehnen, was für eine gute Passung sorgt.
  • Im Gegensatz zu den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen erfordert dieser Aspekt der Erfindung, wie in Fig. 6 gezeigt, jedoch, dass die Fläche des Materials der Rücklage zwischen den Anbringzonen 33 und 34 ebenso in der Lage ist, Zugkräften zu widerstehen, die auf diese während der Passung und des Tragens des Artikels als Ergebnis der Anbringung der Laschen 7, 8 aufgebracht werden. Falls notwendig, könnte in Abhängigkeit von dem Material der Rücklage die Zone durch einen Streifen von weiterem, hinzugefügten Material verstärkt werden (entweder an der Innenseite oder der Außenseite der Rücklage 5). Wenn dies weiter erforderlich ist, kann sich ein derartiger Streifen in oder durch die Anbringzonen 33 und. 34 erstrecken. Ein derartiger Streifen könnte kleiner oder größer in sämtlichen Richtungen verglichen mit dem rechtwinkligen Bereich zwischen den Innenrändern der Bereiche 34 und 33 sein. Dieser Gesichtspunkt der Erfindung kann verwendet werden, um eine Materialeinsparung zu erreichen, während die Vorteile der vorangehend beschriebenen Ausführungsform beibehalten werden. Weitere Vorteile und Merkmale werden dem Fachmann nach dem Studium dieses Gesichtspunkts der Erfindung deutlich.

Claims (12)

1. Absorptionskleidungsstück zur Verwendung beim Absorbieren von Körperflüssigkeiten, wobei das Kleidungsstück einen vorderen Hüftabschnitt (3) und einen hinteren Hüftabschnitt (4) aufweist, wobei der vordere Hüftabschnitt mit einer vorderen Anbringeinrichtung (2) versehen ist, und der hintere Hüftabschnitt mit einer hinteren Anbringeinrichtung (7, 8) versehen ist, wobei die vordere und hintere Anbringeinrichtung zusammenwirkende Oberflächen schaffen, die eine Anbringung der vorderen und hinteren Anbringeinrichtung (2; 7, 8) aneinander ermöglichen, wobei das Kleidungsstück eine Längsachse (X-X) aufweist, die sich im Wesentlichen zwischen Mittelabschnitten des vorderen und hinteren Hüftabschnitts (3, 4) erstreckt, und wobei die vordere Anbringeinrichtung (2) sich quer bezüglich der Querachse (X-X) erstreckt, wobei die vordere Anbringeinrichtung zwei getrennte nicht elastische Anbringabschnitte (10, 11; 10', 11') und wenigstens einen elastischen Bereich (9; 35, 36) mit elastischem Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringabschnitte (10, 11; 10', 11') jeweils als ein Streifen zusammen mit dem wenigstens einen elastischen Bereich (9; 35, 36) derart ausgebildet sind, dass eine Bewegung der Anbringabschnitte (10, 11; 10', 11') voneinander weg eine Dehnung des wenigstens einen elastischen Bereichs (9; 35, 36) bewirkt.
2. Absorptionskleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Anbringeinrichtung wenigstens einen Anbringstreifen aufweist, der sich quer über die Längsachse (X-X) erstreckt.
3. Absorptionskleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Anbringeinrichtung zwei Anbringstreifen (37, 38) aufweist, die sich quer zu der Längsachse (X-X) erstrecken.
4. Absorptionskleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Anbringabschnitte (10, 11; 10', 11') ein Streifen von Anbringmaterial ist, der jeweils fest an einen darunter liegenden Streifen aus elastischem Material befestigt ist.
5. Absorptionskleidungsstück nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Anbringstreifen zwei Endabschnitte (12, 13) aufweist, die an jeweiligen Seiten der Längsachse (X-X) angeordnet sind, und dadurch, dass der Anbringstreifen an dem vorderen Hüftabschnitt (3) des Absorptionskleidungsstücks an den beiden Endabschnitten (12, 13) angebracht ist.
6. Absorptionskleidungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Bereich (9) ferner an den vorderen Hüftabschnitt (3) an einer Stelle (14) im Allgemeinen an der Mitte zwischen den beiden Endabschnitten (12, 13) angebracht ist, und dadurch, dass Bereiche zwischen den Endabschnitten (12, 13) und der Stelle (14) Zonen (18, 19) sind, an denen bezüglich des Absorptionskleidungsstücks (1) keine Anbringung erfolgt.
7. Absorptionskleidungsstück nach einem der Ansprüche 1, 2 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Material in der Form eines Streifens vorliegt, der sich entlang der gesamten Länge des Anbringstreifens erstreckt, und dadurch, dass die Anbringabschnitte (10, 11) sich jeweils entlang im Wesentlichen der Hälfte der Länge des elastischen Materials erstrecken.
8. Absorptionskleidungsstück nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Absorptionskleidungsstück einen Absorptionskörper (15) aufweist, der mit seiner eigenen Längsachse im Wesentlichen mit der Längsachse (X-X) des Kleidungsstücks ausgerichtet liegt und zwei Längsränder (16, 17) aufweist, und dadurch, dass die Endabschnitte (12, 13) an den Hüftabschnitt außerhalb der Längsränder (16, 17) angebracht sind.
9. Absorptionskleidungsstück nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringung des elastischen Bereichs (9) an der Stelle (14) an der Mitte zwischen den beiden Endabschnitten (12, 13) mittels eines Elastomer- Haftmittels erfolgt.
10. Absorptionskleidungsstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere und die hintere Anbringeinrichtung (2; 37, 38; 7, 8) zusammenwirkende lösbare Befestigungseinrichtungen, wie z. B. mechanische Befestigungseinrichtungen der Haken- und Schlaufenart aufweist, und dass nur eine der vorderen (2; 37, 38) und der hinteren (7, 8) Anbringeinrichtungen wenigstens einen Bereich (9; 35, 36) aus elastischem Material aufweist.
11. Absorptionskleidungsstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absorptionskleidungsstück einen Absorptionskörper (15) mit in Längsrichtung entgegengesetzten Endrändern (22, 23) aufweist, und dadurch, dass die vordere Anbringeinrichtung (2; 37; 38) zwei entgegengesetzte Querränder (20, 21) aufweist, wobei ein jeder dieser Ränder (20, 21) an einem Niveau innerhalb der Endränder (22, 23) des Absorptionskörpers (15), gesehen in einer Richtung entlang der Längsachse (X-X), liegt.
12. Absorptionskleidungsstück nach einem der Ansprüche 6 bis 11 in Abhängigkeit von Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringung des elastischen Bereichs (9) an der Stelle (14) an der Mitte zwischen den beiden Endabschnitten (12, 13) eine Breite in einer Richtung quer zu der Längsachse (X-X) aufweist, die zwischen 0,5 mm und 2 mm liegt.
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