DE2702740A1 - Maschine zur befestigung von knoepfen an stoffen mittels eines jeweiligen gegenknopfes - Google Patents
Maschine zur befestigung von knoepfen an stoffen mittels eines jeweiligen gegenknopfesInfo
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Description
SOCIETE D·EXPLOITATION DE BREVETS INDUSTRIELL S.a.r.1.,
ANNECY (FRANCE)
Maschine zur Befestigung von Knöpfen an Stoffen mittels
eines Jeweiligen Gegenknopfes
Die Erfindung betrifft die Befestigung von Knöpfen an Stoffen mittels eines Gegenknopfes, der mit einer aus
abscherbarem Kunststoff bestehenden Treibspitze versehen ist und von der Stoffrückseite her gesetzt wird. Solche
Doppelknopfanordnungen werden heute in immer stärkerer Verbreitung zum Ersatz für das herkömmliche Annähen der
Knöpfe angewandt, und zwar vorwiegend dort, wo ein maschinelles Annähen der Knöpfe nicht möglich ist.
Die bis jetzt vorwiegend an textlien Stoffen erfolgte
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Anbringung solcher Doppelknöpfe scheint bis jetzt noch nicht mechanisiert worden zu sein, indem regelmäßig eine
ziemlich mühsame manuelle Handhabung erfolgt. Dabei wird der betreffende Knopf an seiner vorgesehenen Befestigungsstelle mit einer Hand an dem Stoff gehalten, während mit
der anderen Arbeitshand der Gegenknopf von der Stoffrückseite her so gesetzt wird, daß dabei dann seine Treibspitze
zuerst den Stoff und dann den an die Stoffvorderseite angelegten Knopf durchdringt. Sobald Knopf und Gegenknopf
auf diese Weise an dem dazwischen angeordneten Stoff festgelegt sind, wird das überstehende Ende der
Treibspitze mittels einer Schere oder einem sonstigen Schneidwerkzeug abgeschnitten, so daß dann also der Knopf
über die verbleibende Restlänge der Treibspitze durch den Gegenknopf an dem Stoff gehalten wird. Erfindungsgemäß besteht
die Aufgabe, eine Maschine bereitzustellen, welche diese Befestigung solcher Doppelknöpfe weitgehend mechanisieren
läßt, so daß also nur noch entsprechend wenig Handarbeit zu leisten ist. Dabei liegt gleichzeitig die
Zweckvorstellung vor, für eine solche mechanisierte Anbringung eines Doppelknopfes Arbeitszeiten zu erreichen,
die etwa denjenigen beim maschinellen Annähen eines Knopfes entsprechen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Maschine, bei der eine in einem Ständer insbesondere durch
eine Pedalbetätigung axial verschiebliche Pinole vorgesehen ist, an welcher ein Aufnahme- und Treibkopf für einen
mit seiner Treibspitze in der Achse der Pinole ausgerichteten Gegenknopf angeordnet ist. Weiter ist in der Achsverlängerung
dieser Pinole in einer Bohrung eines quer zur Pinolenachse ausgerichteten Maschinentisches eine auswechselbare
Hülse angeordnet, welche zur Aufnahme und Abstützung jeweils eines Knopfes eingerichtet ist, der zur Befestigung
mittels des Gegenknopfes an dem auf dem Maschinentisch aufgelegten Stoff eingerichtet ist. Die Hülse, von welcher also
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für verschiedene Knopfgrößen eine entsprechende Vielzahl zur auswechselbaren Anordnung in der Bohrung des Maschinentisches
vorgesehen ist, hat weiter eine für den Durchtritt eines quer zur Hülsenachse verschieblichen Abschermessers
für die Treibspitze des gesetzten Gegenknopfes eingerichtete Wandöffnung, die bei einem beispielsweise
flächigen Abschermesser mithin schlitzförmig ausgebildet sein kann. Das Abschermesser ist bevorzugt in einer in der
Form angepaßten Aussparung des Maschinentisches geführt und in der Relativbewegung so gesteuert, daß die Messerspitze
genau dann zum Abscheren der Treibspitze des gesetzten Gegenknopfes verschoben wird, wenn das betreffende Spitzenende
den in der Hülse befindlichen Knopf durchdrungen hat. Durch das Abschermesser wird also nur dieses vorstehende
Ende der Treibspitze des Gegenknopfes abgeschert, und ist dieses Abscheren erfolgt, dann ist die Befestigung eines
solchen Gegenknopfes an einem betreffenden Stoff abgeschlossen.
Bei einer solchen Maschine können je nach dem Einsatzgebiet
die verschiedenen Maschinenteile und die betreffenden Betätigungsorgane vergleichsweise einfach ausgeführt
werden, so daß die Herstellungskosten der Maschine entsprechend niedrig sind. Die Maschine erlaubt ein zügiges Arbeiten,
wobei ohne größere Schwierigkeiten Taktzeiten erreichbar sind, welche diejenigen beim maschinellen Annähen eines
Knopfes weit unterschreiten. Dies ist insbesondere dadurch möglich, daß die Handarbeit auf ein notwendiges Minimum
eingeschränkt wird, wobei im Rahmen zweckmäßiger Ausbildungen der Erfindung gleichzeitig Vorkehrungen getroffen
sind, welche diese Handarbeit gefahrlos machen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, deren als zweckmäßig und entsprechend vorteilhaft angesehene Ausbildungen über
die einzelnen Ansprüche erfaßt sind, ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben.
Es zeigt
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Fig. 1 eine Seltenansicht, teilweise geschnitten,
der gesamten Maschine gemäß Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittansicht der axial beweglichen
Pinole mit dem daran montierten Treibkopf für die Gegenknöpfe,
Fig. 3 eine Schnittansicht des anderen Endes der
Pinole und der zugehörigen Antriebsmittel,
Fig. 4 eine Schnittansicht des Maschinentisches
an dem zur Aufnahme der geschlitzten Hülse in der Achsverlängerung der Pinole eingerichteten
Ort,
Fig. 5 eine Schnittansicht des Treibkopfes für die
Gegenknöpfe in vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 eine Einzelheit in Schnittdarstellung des
Betätigungsgestänges für die Pinole und das Abschermesser und
Fig. 7 eine Einzelheit der Maschine gemäß Fig. 1
in Schnittdarstellung zur Veranschaulichung der Verhältnisse, die zum Zeitpunkt des Abscherens
der Treibspitze eines gesetzten Gegenknopfes vorliegen.
Die Maschine umfaßt einen Ständer 1, der beispielsweise
mittels einer Schraubverbindung 2 an einem tischartigen Unterbau 3 befestigt ist. Dieser Unterbau 3 nimmt eine Pedalbetätigung
6 auf, welche beispielsweise nur in einer Schwenkrichtung 5 die Aufbringung einer Fußkraft erfordert,
während in der entgegengesetzten Schwenkrichtung bei Abwesenheit dieser Fußkraft eine selbständige Rückkehr aus
einer betreffenden Betätigungslage in eine Ruhelage möglich ist.
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Die Pedalbetätigung 6 umfaßt einen Übersetzungshebel 7, der bei 8 die für die Pedalbetätigung maßgebliche Schwenkachse
an dem Unterbau 3 aufweist. An dem Übersetzungshebel 7 ist eine Führungsgabel 10 ausgebildet, die zwischen
ihren Schenkeln eine in den Ständer 1 eingeschraubte Schraube 11 aufnimmt, welche an dem Ständer mittels einer Gegenmutter
13 gesichert ist. Die Schraube 11 begrenzt in der Anschlagstellung ihres Kopfes 14 an der zugehörigen Anschlagseite
der Gabel 10 die Ruhelage des Übersetzungshebels 7, die mithin dadurch in verschiedene Stellungen
verstellt werden kann, daß die Schraube 11 nach Lösen der Gegenmutter 13 mehr oder weniger tief in die zugehörige
Gewindebohrung des Ständers 1 eingeschraubt wird. Nahe der Gabel 10 ist an dem Übersetzungshebel 7 in einer parallelen
Ausrichtung zu der Schraube 11 eine weitere Stellschraube befestigt und ebenfalls mittels einer Gegenmutter 18 festgestellt,
wobei der Montageort für diese Schraube 16 so gewählt ist, daß ihr Ende bei der Pedalbetätigung in Richtung
des Pfeiles 5 auf das Ende 17 eines Abschermessers 19 auftrifft, so daß dann dieses Abschermesser in einer zur Achse
der Schraube 11 parallelen Richtung verschoben wird.
An dem Übersetzungshebel 7 ist bei 24 der eine Stab 25 eines Betätigungsgestänges angelenkt, das einen weiteren
Stab 27 umfaßt, welcher bei 26 an dem anderen Ende des Stabes 25 angelenkt ist und bei 29 eine Schwenkachse an dem
Ständer 1 der Maschine aufweist. Das freie Ende 30 des Stabes 27 ist mit einer Verstärkung 28 versehen, an welcher
zwei parallel geschliffene Führungsflächen ausgebildet sind, mit denen der Hebel 27 zwischen die beiden Schenkel
einer Gabel 34 einfaßt, welche am oberen Ende einer in dem Ständer 1 axial geführten Pinole 35 ausgebildet ist.
Die Führung für die Pinole 35 ist durch eine Bohrung 37 in einem nach der Arbeitaseite der Maschine auskragenden
Arm des Ständers 1 bereitgestellt. Ihre Verbindung über
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die Hebel 25 und 27 mit der Pedalbetätigung 6 ist so beschaffen, daß bei deren Betätigung in Richtung des Pfeiles
die Pinole 35 aus einer oberen Ruhelage abwärts bewegt wird. Dabei wird dann mit der Verstärkung 28 am Ende 30 des Hebels
27 auf einen Stössel 40 eingewirkt, der in einer Bohrung 42 der Pinole 35 gegen die Kraft einer Rückstellfeder
43 verschieblich ist, und die axiale Verschiebung der Pinole 35 ist dann beendet, wenn die Anschlagfläche 47
einer durch eine Gegenmutter 46 gesicherten, auf die Pinole 35 aufgeschraubten Stellmutter 45 an einer zugehörigen
Anschlagfläche 48 des Ständers 1 anschlägt. Der Hub der Pinole 35 kann also durch eine Verstellung der Anschlagmutter
45 verändert werden. Die Pedalbetätigung 6 ist andererseits so mit der Pinole 35 gekoppelt, daß bei einer Aufhebung
der auf sie einwirkenden Fußkraft eine selbständige Rückkehr in die betreffende Ruhelage stattfindet, wobei dann
auch die Pinole 35 in ihre in Fig. 3 festgehaltene Ruhelage selbständig zurückgenommen wird, indem die Verstärkung 28
dann auf eine Mitnehmerrolle 49 einwirkt, welche am oberen Ende der Gabel 34 angeordnet ist. Auch der Stössel 40 wird
dann durch die Rückstellfeder 43 in seine Ruhelage zurückgestellt.
Am unteren Ende der Pinole 35 ist ein Führungsstift 51 für
einen bezüglich der Pinole relativ beweglichen Aufnahme- und Treibkopf 55 montiert,/welchem die mit einer aus einem
abscherbaren Kunststoff bestehenden Treibspitze 61 versehenen Gegenknöpfe 64 gesetzt werden. Der Führungsstift 51
faßt mit einem verdickten Schaft 52 in eine axiale Sacklochbohrung der Pinole 35 ein und ist an der Pinole mittels
einer Schraube 53 gesichert. An dem Schaft 52 des Führungsstiftes 51 ist ein Ringbund ausgebildet, an welchem sich das
eine Ende einer Schraubenfeder 56 abstützt, deren anderes Ende an einem gleichartigen Ringbund 59 des Aufnahme- und
Treibkopfes 55 angreift, so daß derselbe über die Schraubenfeder 56 gegenüber der Pinole 35 vorgespannt ist. Für den
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Aufnahme- und Treibkopf 55 ist darin eine bezüglich der Pinole 35 wirksame Drehsicherung bereitgestellt, daß an
dem Führungsstift 51 eine in Achsrichtung verlaufende Führungsnut 58 ausgebildet ist, in welche ein an dem Kopf 55
montierter Stift 57 einfaßt. Die Schraubenfeder 56 wirkt
als eine Rückstellfeder für den Kopf 55, um diesen selbständig in die in Fig. 5 festgehaltene Relativlage bezüglich
des Führungsstiftes 51 zurückzustellen, sobald eine auf die Pedalbetätigung 6 im Sinne des Pfeiles 5 einwirkende
Fußkraft wieder aufgehoben ist.
Der Aufnahme- und Treibkopf 55 weist an der Arbeitsseite der Maschine eine gabelförmige Führungseinrichtung 60 auf,
bei der zwei an einem Eintrittsschlitz zu einer axialen Führungsbohrung 66 für die aufeinanderfolgend zugeführten
Gegenknöpfe 64 angesetzte Führungsschenkel eine schräg nach oben ausgerichtete Führungskante bilden, auf welcher die Gegenknöpfe
mit dem jeweiligen Knopfteil aufliegen, während die jeweilige Treibspitze 61 in dem Zwischenraum zwischen
diesen Schenkeln der Führungseinrichtung 60 geführt ist. Die Führungseinrichtung 60 ist für die aufeinanderfolgende
Zuführung jeweils nur eines Gegenknopfes in die Führungsbohrung 66 ausgebildet, die einen gegenüber dem Durchmesser
des beispielsweise kalottenförmig ausgebildeten Gegenknopfes 64 nur wenig kleineren Durchmesser aufweist und
nach oben über einen konischen Abschnitt 63 in eine Aufnahmekammer 62 übergeht, deren Durchmesser wiederum größer
als dieser Durchmesser des kalottenförmigen Gegenknopfes ist. Damit ist sichergestellt, daß bei der Zuführung der
Gegenknöpfe mittels der Führungseinrichtung 60 deren Treibspitze 61 spätestens dann in der Achse der Pinole 35 und
damit fluchtenden Achse des Führungsstiftes 51 für den
Kopf 55 ausgerichtet wird, wenn zum Setzen des Gegenknopfes die Relativbewegung zwischen dem Kopf 55 und dem Führungsstift 51 einsetzt und dabei dann der Führungsstift 51 zur
Druckbeaufschlagung auf den Gegenknopf kommt und diesen in der Führungsbohrung 66 nach unten vorschiebt. Zur För-
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derung der diesbezüglichen Zentrierung der Treibspitze 61
in der Führungsbohrung 66 ist an dem Führungsstift 51 noch ein Druckteil 67 mit einer konkaven Aussparung 65 eingesetzt,
welche der konvexen Auswölbung des kalottenförmigen Gegenknopfes 64 entspricht, so daß mithin der Führungsstift 51 über dieses Druckteil 67 völlig satt an dem Gegenknopf
anliegen kann.
In Achsverlängerung von der Pinole 35 ist in einer Bohrung eines quer ausgerichteten Maschinentisches 82 eine geschlitzte
Hülse 83 auswechselbar angeordnet. In den Schlitz 85 dieser Hülse 83 faßt die Spitze 87 des Abschermessers 19 ein,
das mithin quer zur Achse der Pinole 35 verschieblich ist, um so zum richtigen Zeitpunkt die Treibspitze 61 eines gesetzten
Gegenknopfes abzuscheren. Das Abschermesser j9 ist in einer Führung 89 des Maschinentisches 82 aufgenommen
und in dieser Führung mit einem durch eine Feder vorgespannten Führungsstift 86 in Berührung gehalten, so daß es bei
seiner Querverschiebung zu einem sicheren und sauberen Abscheren der Treibspitze 61 des gesetzten Gegenknopfes kommt.
Die auswechselbare Hülse 83 ist für die Aufnahme des Knopfes 90 eingerichtet, der an dem auf dem Maschinentisch 82 aufzulegenden
Stoff 92 zu befestigen ist, wobei diese Aufnahme so ausgebildet ist, daß die Knopf mitte in der Achsverlängerung
der Pinole 35 liegt, in welcher im übrigen auch der Hohlraum 88 der Hülse 83 ausgerichtet ist. Für das Abschermesser
19 ist im übrigen noch eine nicht näher gezeigte Rückstellfeder verwirklicht, welche das Abschermesser in
die in Fig. 4 gezeigte Relativlage zurückdrückt, nachdem die auf die Pedalbetätigung 6 zur Einwirkung gebrachte Fußkraft
aufgehoben wird. An dieser Stelle sei noch festgehalten, daß es zur Verschiebung des Abschermessers 19 durch die an
dem Übersetzungshebel 7 angeordnete Schraube 16 dann kommt, wenn die an der Pinole 35 montierte Mutter 45 an der Fläche
48 des Ständers 1 angeschlagen ist und dann der Ubersetzungshebel 7 dann immer noch weiter in Richtung des Pfeiles
5 verschwenkt werden kann, weil erst dann durch die Ver-
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dickung 28 am Ende 30 des Stabes 27 der Stössel hO gegen
die Kraft der Rückstellfeder kj>
verschoben wird. Durch das Abschermesser 19 wird das Ende 95 der Treibspitze 61 des
gesetzten Gegenknopfes abgeschert, wobei aus Fig. 7 ersichtlich ist, daß dieses abgescherte Ende 95 der Länge
der Treibspitze 61 entspricht, welche bei gesetztem Gegenknopf den Knopf 90 innerhalb des Hohlraumes 88 der Hülse
33 nach unten überragt.
Die Maschine ist schließlich noch mit einer eine axiale Verschiebung der Pinole 35 sperrenden Sicherheitseinrichtung
ausgerüstet, die verhindert, daß bei einer unbeabsichtigten Betätigung des Fußpedals beispielsweise während des
Einlegens eines Knopfes in die Hülse 83 oder während des Auflegens des Stoffes auf den Maschinentisch 82 die Arbeitshände durch den herabsausenden Kopf 55 verletzt werden können.
Die Sicherheitseinrichtung umfaßt ein in den Zwischenraum zwischen dem Kopfende 69 und dem Maschinentisch 82
einschwenkbares Blech 72, das bei 7k an einem Schwenkarm
festgeschraubt ist. Der Schwenkarm 70 ist bei 71 an dem Ständer 1 der Maschine schwenkbar angeordnet und hat ein
als eine Sperrklinke 78 ausgebildetes Hebelende, das in der Ruhestellung der Pinole 35 durch ein Verschwenken des
Armes 70 im Uhrzeigerdrehsinn um den Schwenkzapfen 71 zum Einfassen in eine Aussparung 80 der Pinole 35 gebracht werden
kann. Die Pinole 35 ist dann gegen eine axiale Verschiebung gesperrt und wird aus dieser Sperrstellung erst
wieder dadurch gelöst, daß der Schwenkarm 70 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird, so daß dann die Sperrklinke
78 am Ende des Schwenkarmes 70 sich von dieser Aussparung 80 löst, bis die in Fig. 2 festgehaltene Relativlage
erreicht ist. In dieser Relativlage liegt eine Kante des Schwenkarmes 70 an einem Stift 77 an, während andererseits
eine in dem Blech 72 ausgebildete Durchtrittsöffnung für das Kopfende 69 dann mit der Achse der Pinole 35 fluchtet.
Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, daß der Schwenkarm 70 in die dargestellte Relativlage allein unter
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dem Einfluß seines Schwergewichts zurückkehrt, während er durch die Arbeitshände in die beschriebene Sperrstellung
bezüglich der Pinole 35 gedrückt wird, so daß für die Zeitdauer, über welche die Arbeitshände sich unterhalb des Kopfes
55 befinden, eine unbeabsichtigte Betätigung des Fußpedals keine Axialverschiebung der Pinole 35 auslösen kann,
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Leerseite
Claims (14)
1. Maschine zur Befestigung von Knöpfen an Stoffen mittels
eines Gegenknopfes, der mit einer aus einem abscherbaren Kunststoff bestehenden Treibspitze versehen ist und von
der Stoffrückseite her gesetzt wird, gekennzeich
net durch eine in einem Ständer (1) der Maschine insbesondere durch eine Pedalbetätigung (6, 7, 25, 27) axial
verschiebliche Pinole (35), an der ein Aufnahme- und Treibkopf (55) für einen mit seiner Treibspitze (61) in der
Achse der Pinole (35) ausgerichteten Gegenknopf (64) angeordnet ist, und durch eine in der Achsverlängerung der
Pinole (35) in einer Bohrung eines quer zur Pinolenachse ausgerichteten Maschinentisches (82) auswechselbar angeordnete
Hülse (83) zur Aufnahme eines jeweils an dem auf den Maschinentisch aufgelegten Stoff zu befestigenden
Knopfes (90), wobei die Hülse (83) mit einer für den Durchtritt eines quer zur Hülsenachse verschieblichen Abschermessers
(19) für die Treibspitze (61) des gesetzten Gegenknopfes (64) eingerichteten Wandöffnung (85) versehen ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahme- und Treibkopf (55) an der Pinole (35) relativ verschieblich angeordnet ist.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahme- und Treibkopf (55) auf
einem axialen Führungsstift (51, 52) der Pinole (35) angeordnet und über eine Rückstellfeder (56) an der Pinole
(35) abgestützt ist.
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ORIGINAL INSPECTED
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4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß an dem .Aufnahme- und Treibkopf
(55) eine Führungseinrichtung (6C) vorgesehen ist, mittels welcher die Gegenknöpfe (64) aufeinanderfolgend
in eine axiale Führungsbohrung (66) des Aufnahme- und
Treibkopfes (55) zuführbar sind.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung (60) gabelförmig ausgebildet ist und zwei an einem Einführschlitz der Führungsbohrung (66) angesetzte Führungsschenkel mit schräg nach
oben ausgerichteten Führungskanten für die mit ihrer Treibspitze (61) jeweils zwischen den Führungsschenkein geführten
und auf den Führungskanten aufliegenden Gegenknöpfe (64) umfaßt.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die axiale Führungsbohrung
(66) des Aufnahme- und Treibkopfes (55) für eine selbständige Zentrierung der zugeführten Gegenknöpfe (64) in der
Achse der Pinole (35) ausgebildet ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die axiale Führungsbohrung (66) einen Durchmesser aufweist, der nur wenig kleiner ist als der Durchmesser
der zugeführten Gegenknöpfe (64) und nach oben über eine konische Erweiterung (63) in eine Aufnahmekammer (62)
übergeht, die einen gegenüber diesem Knopfdurchmesser nur wenig größeren Durchmesser hat.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Führungsstift (51)
für den relativ verschieblichen Aufnahme- und Treibkopf (55) ein Druckteil (67) angeordnet ist, das mit einer zu der insbesondere
kalottenförmigen Oberfläche der Gegenknöpfe (64) komplementär ausgebildeten Druckfläche (65) versehen ist.
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9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Pinole (35) mit einem
verstellbaren Anschlag (45, 46, 47» ^+8) zur Verstellmöglichkeit
des Hubes der Pinole versehen ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß ein für die Pinole (35) vorgesehenes
Betätigungsgestänge (6, 7, 25, 27) mit einem bezüglich der Pinole wirksamen Totgang ausgerüstet ist,
während dessen Wirksamkeit das Abschermesser (19) durch ein Betätigungsteil (16) dieses Gestänges beweglich ist.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungsteil (16) für das Abschermesser (19) an dem Betätigungsgestänge (6, 7, 25, 27) für die
Pinole (35) verstellbar angeordnet ist.
12. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Totgangverbindung zwischen dem Betätigungsgestänge (6, 7, 25, 27) und der Pinole (35) über einen gegen
die Kraft einer Rückstellfeder (43) verschleblichen Stössel (40) bereitgestellt ist, der in der Anschlagstellung
der Pinöle (35) gegen die Kraft der Rückstellfeder in einer axialen FUhrungsbohrung (42) der Pinole verschoben
wird.
13. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die axiale Verschiebung der
Pinole (35) durch eine Sperrklinke (78) sperrbar ist.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrklinke (78) an einem Schwenkarm (70) ausgebildet ist, welcher mittels eines in den Zwischenraum
zwischen dem Aufnahme- und Treibkopf (55) und dem Maschinentisch (82) einschwenkbaren Bleches (72) für eine
Verschwenkung von Hand in die Sperrstellung der Sperrklinke (78) betätigbar ist.
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Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR7603239A FR2339015A1 (fr) | 1976-01-23 | 1976-01-23 | Machine de pose de boutons |
Publications (1)
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---|---|
DE2702740A1 true DE2702740A1 (de) | 1977-07-28 |
Family
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772702740 Withdrawn DE2702740A1 (de) | 1976-01-23 | 1977-01-24 | Maschine zur befestigung von knoepfen an stoffen mittels eines jeweiligen gegenknopfes |
Country Status (3)
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Families Citing this family (3)
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---|---|---|---|---|
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FR2574258B2 (fr) * | 1982-06-28 | 1987-01-16 | Valibus Marcel | Dispositif pour la pose de boutons sur un tissu |
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US3879783A (en) * | 1974-02-11 | 1975-04-29 | Minnesota Mining & Mfg | Paper binding machine |
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- 1976-01-23 FR FR7603239A patent/FR2339015A1/fr active Granted
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1977
- 1977-01-19 BE BE174216A patent/BE850544A/xx not_active IP Right Cessation
- 1977-01-21 BE BE174315A patent/BE850666A/xx not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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FR2339015B1 (de) | 1982-04-16 |
FR2339015A1 (fr) | 1977-08-19 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8141 | Disposal/no request for examination |