DE1206329B - Langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge - Google Patents

Langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge

Info

Publication number
DE1206329B
DE1206329B DEG38211A DEG0038211A DE1206329B DE 1206329 B DE1206329 B DE 1206329B DE G38211 A DEG38211 A DE G38211A DE G0038211 A DEG0038211 A DE G0038211A DE 1206329 B DE1206329 B DE 1206329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
blade
razor blade
thickness
plating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG38211A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Forsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gillette Co LLC
Original Assignee
Gillette Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gillette Co LLC filed Critical Gillette Co LLC
Publication of DE1206329B publication Critical patent/DE1206329B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/54Razor-blades
    • B26B21/58Razor-blades characterised by the material

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. σ.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 26b
Deutsche KL: 69-21/01
1206329
G38211IC/69
16. Juli 1963
2. Dezember 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge zur Verwendung in einem ein Magazin enthaltenden Rasierapparat, in dem die Klinge zum wirksamen Ge^- brauch in dem Rasierapparat, z. B. über einen kleinen Krümmungsradius, scharf gebogen werden muß.
Der in einer Rasierklinge benutzte Stahl muß gehärtet sein, um eine Schneidkante der gewünschten Schärfe und Dauerhaftigkeit aufzunehmen und zu halten. Jedoch macht es das Härten des Stahles, wodurch er brüchig wird, unmöglich, denselben, ohne zu brechen, über einen kleinen Radius zu biegen. Obwohl es möglich ist, einen kleineren Biegungsoder Krümmungsradius ohne Brechen der Klinge zu erzielen, indem die Dicke oder Stärke der Bandklinge erniedrigt wird, verlangt die Notwendigkeit, um eine genügende Masse in der Klinge zu haben, um die Handhabung und Schärfe derselben während der Herstellungsoperation zu gestatten und um ihr zu ermöglichen, genügende Steifigkeit und Festigkeit unter Speicherungs- und Benutzungsbedingungen aufzuweisen, eine praktische Minimaldickengrenze von etwa 0,025 mm. Selbst bei diesem minimalen Maß ist es noch unmöglich, die Bandklinge auf einen Radius zu biegen, der so klein ist, wie er an dem Ende der Führung gewünscht wird, ohne die Härte der Klinge unter diejenige herabzusetzen, die für die optimale Rasierleistung erforderlich ist.
Bei einer langgestreckten, biegsamen, bandartigen Rasierklinge, die aus einem gehärteten und geschärften Stahlstreifen mit einer Dicke von 0,075 mm oder weniger besteht, ist erfindungsgemäß ein Stahlstreifen mit einer Vickershärtezahl von 650 bis 900 verwendet, der mittels einer Plattierung von Nickel, Kupfer, Eisen, Gold oder Silber in einer Dicke von mindestens 0,00125 mm in Stand gesetzt ist, um einen Radius von 0,5 bis 2,5 mm gebogen zu werden, ohne zu brechen.
Der für die Bandrasierklinge benutzte Stahl kann irgendeiner der Mittel- oder Hochkohlenstoffstähle sein, die von 0,50 bis 1,30% Kohlenstoff und nicht über 0,50% Chrom enthalten, vorzugsweise nicht über 0,35% Chrom. Kleine Mengen von Mangan und Silizium können ebenfalls wie im herkömmlichen Sicherheitsrasierklingenstahl vorhanden sein. Für die besten Ergebnisse sollten solche Stähle Vikkershärtezahlen von etwa 730 bis 900 haben, vorzugsweise in der Größenordnung von 830. Es ist auch möglich, korrosionswiderstandsfähige Stähle zu benutzen, die nach aufwärts bis etwa 19% nach Gewicht Chrom enthalten, vorzugsweise von 12 bis 14% nach Gewicht, sowie korrosionswiderstands-Langgestreckte, biegsame, bandartige
Rasierklinge
Anmelder:
The Gillette Company, Boston, Mass. (V. St. A.) Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Frank Forsberg, Worcester, Mass. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
ao V. St. v. Amerika vom 8. August 1962 (215 657)
fähige Stähle, die sowohl Chrom und Nickel enthalten, von etwa 16 bis 20% nach Gewicht Chrom und von etwa 7 bis 10% nach Gewicht Nickel. Wegen der Tatsache, daß die Härtetemperatur der korrosionswiderstandsfähigen Stähle höher zu sein sucht als diejenige der Mittel- oder Hochkohlenstoffstähle, sind die hochschmelzenden Metalle Eisen und Nikkei die Wahlmetalle zum Elektroplattieren dieser korrosionswiderstandsfähigen Stahlstreifen gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Härte von korrosionswiderstandsfähigen Stählen kann über einen weiteren Bereich variieren als demjenigen der Mittel- oder Hochkohlenstoffstähle, wobei eine Vickershärtezahl so niedrig wie 650 in manchen Fällen annehmbar ist.
Um eine angemessene Haftung zwischen der Nickel- oder Kupferplattierung und dem darunterliegenden Stahluntergrund zu erhalten, ist es wichtig, daß der Stahl durchgehend durch geeignete herkömmliche Verfahren vor der Platierungsoperation gesäubert und entfettet wird. Obwohl es möglich ist, ein verhältnismäßig breites Stahlband zu plattieren und nachfolgend in die einzelnen Bänder oder Streifen zu spalten, von denen jeder etwas breiter als die schließliche Breite ist^die für die fertiggestellte Rasierklinge gewünscht/wird, wird es vorgezogen, alle Spaltoperationen vor-den Plattierungsoperationen auszuführen, um ein Produkt optimaler Biegsamkeit zu erhalten.
509 740/39
Für den Elektroplattierungsschnitt kann irgendein herkömmliches Verfahren benutzt werden. Das gewählte Metall, Nickel, Kupfer, Eisen, Gold oder Silber, wird direkt auf den Stahl plattiert. Die minimale Dicke der Plattierung ist von der Größenordnung 0,00125 mm. Normalerweise wird die Dicke der Plattierung annähernd 0,0025 mm betragen.
Nach der Vollendung des Elektroplattierungsschrittes einschließlich irgendwelcher herkömmlicher Wasch- und Trocknungsverfahren kann die Bandklinge auf die gewünschte Breite gespalten werden, wenn die Spaltung nicht vorher in der bevorzugten Weise ausgeführt worden ist, und wird dann in der üblichen Weise gehärtet und geschärft. Als eine Folge dieses Verfahrens wird die Plattierung von der Schneidkante der fertiggestellten Bandklinge entfernt,, wobei nur der Körper der Klinge so plattiert bleibt. Es ist auch möglich, das Stahlband auf die gewünschte Breite zu spalten, die Kante zu schleifen, um ihr eine vorläufige Schärfung ohne Abziehen zu geben, dann mit dem gewünschten Metall elektrozuplattieren, zu härten und dann die Schärfung fertigzustellen. Die sich ergebende Klinge hat eine Plattierung, die einen Teil der Keilflächen der Klinge angrenzend an den flachen Körperteil der Klinge bedeckt.
Die Klinge, die mit einem Ende von größerer Dicke als die Klinge selbst versehen sein kann, um ihre Befestigung an der Welle des Magazins zu erleichtern, wird durch Spalten von einem geeigneten Band aus Stahl hergestellt, z. B. solchem, der zusätzlich zu Eisen etwa 1,25% Kohlenstoff, 0,18% Chrom, 0,35% Mangan und 0,20% Silizium enthält (neben geringeren Mengen der üblichen Unreinigkeiten) in einem Streifen etwa 5 mm breit und etwa 0,04 mm dick. Der benutzte Stahl kann regulär saurer oder basischer Martinofenstahl oder elektrisch- oder vakuumgeschmolzener Stahl sein. Das Band oder der Streifen, der vorzugsweise eine sehr glatte Oberflächenzurichtung aufweist, wird durch herkömmliche Verfahren durchgehend gesäubert und entfettet, dann mit Nickel durch ein herkömmliches Elektro-Ablageverfahren aus einem Sulfamatnickelbad plattiert, und zwar mit einer Stromdichte von 0,75 Amp. pro 6,45 cm2 für etwa IV4 Minute bei einer Temperatur von etwa 57° C, wobei die Plattierung eine Dicke von etwa 0,0025 mm hat. Das plattierte Klingenband wird nach dem Waschen mit Wasser und Trocknen durch Erhitzen bis etwa 815° C gehärtet (über die kritische Temperatur des Stahles), dann zwischen wassergekühlten Abschreckblöcken abgeschreckt und durch Aussetzen für etwa 4 Sekunden an Luft getempert, die auf einer Temperatur von etwa 425 + 55° C aufrechterhalten ist, um ein Band zu erzeugen, welches eine Vickershärtezahl von etwa 835 bis 890 hat.
Eine Kante wird auf einer herkömmlichen Schärfmaschine zu einer Rasierschneide geschärft, das Band wird in Längen von etwa 75 bis 230 cm Länge geschnitten und eine Spitze an ein Ende geschweißt, während das andere Ende zum Einsatz in den Behälter aufgewickelt, wird. Bei Einbau der Klinge in das Magazin ist gefunden worden, daß die Klinge leicht um beide Enden einer Klingenführung ohne Bruch oder Zerbrechen trotz der hohen Härte herumgeführt werden kann, wobei die Klingenführung einen Krümmungsradius von etwa 1,5 mm an jedem Ende hat und wobei die Gesamtbiegung der Klinge an jedem Ende etwa 167° beträgt. Ähnliche Resultate werden erhalten, indem man. bei der Herstellung der Klinge einen Kupferplattierungsschritt für den Nickelplattierungsschritt einsetzt. Wenn gewünscht, kann die Schneidkante der Klinge mit einem das Rasieren erleichternden Überzug in einer in der Technik bekannten Art versehen sein. Ein solcher Überzug ist besonders wünschenswert, wenn der Stahl der Klinge eine Härte näher dem weicheren Ende des Bereiches aufweist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge, die aus einem gehärteten und geschärften Stahlstreifen mit einer Dicke von 0,075 mm oder weniger besteht, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Stahlstreifens mit einer Vickershärtezahl von 650 bis 900, wobei er mittels einer Plattierung von Nickel, Kupfer, Eisen, Gold oder Silber in einer Dicke von mindestens 0,00125 mm in Stand gesetzt ist, um einen Radius von 0,5 bis 2,5 mm gebogen zu werden, ohne zu brechen.
2. Rasierklinge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwendung von Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,5 bis 1,3%.
3. Rasierklinge nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Stahl mit einem Chromgehalt nicht über 0,35% und einer Vickershärtezahl von 835 bis 890, wobei die Plattierung Nickel ist und eine Dicke von 0,00125 bis 0,0075 mm aufweist.
4. Rasierklinge nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Stahl mit einem Chromgehalt von 12 bis 14 Gewichtsprozent und einer Vickershärtezahl von 835 bis 890, wobei die Plattierung Nickel ist und eine Dicke von 0,00125 bis 0,0075 mm aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 569 229;
USA.-Patentschriften Nr. 1713 079, 2 808 644.
DEG38211A 1962-08-08 1963-07-16 Langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge Pending DE1206329B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1206329XA 1962-08-08 1962-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1206329B true DE1206329B (de) 1965-12-02

Family

ID=22391582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG38211A Pending DE1206329B (de) 1962-08-08 1963-07-16 Langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1206329B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608423B1 (de) * 1966-03-16 1973-10-25 Gilbus Co Verfahren zur herstellung von rasierklingen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1713079A (en) * 1928-10-17 1929-05-14 Jr William F Hall Safety razor
GB569229A (en) * 1943-10-06 1945-05-14 Norman Leslie Stephen Hay Novel or improved safety razor
DE2808644C3 (de) * 1977-03-03 1980-06-12 Hummelshoej, Gustav Erik Vorrichtung zum Gießen von Betonbauelementen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1713079A (en) * 1928-10-17 1929-05-14 Jr William F Hall Safety razor
GB569229A (en) * 1943-10-06 1945-05-14 Norman Leslie Stephen Hay Novel or improved safety razor
DE2808644C3 (de) * 1977-03-03 1980-06-12 Hummelshoej, Gustav Erik Vorrichtung zum Gießen von Betonbauelementen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608423B1 (de) * 1966-03-16 1973-10-25 Gilbus Co Verfahren zur herstellung von rasierklingen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0319511B1 (de) Bi-Metallband für Metallsägen
DE69407937T2 (de) Verfahren zum feuerverzinken von hochfestem stahlblech mit weniger unbeschichteten stellen
DE1055914B (de) Stromzufuehrungswalze, insbesondere zur Verwendung bei der elektrolytischen Behandlung von Baendern
DE2120618A1 (de) Niedrig legierter Stahl und ein Verfahren zur Herstellung von Grobblech aus diesem Stahl
DE2724045A1 (de) Galvanogeformter gegenstand oder ueberzug
DE1533380B1 (de) Verwendung eines korrosionsbestaendigen stahles zur herstellunvon rasierklingen und rasierklingenbaendern
DE3880862T2 (de) Durch galvanische abscheidung hergestellte schleifscheibe.
DE1558790B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Rollenelektroden für die elektrische Widerstandsschweißung
DE1206329B (de) Langgestreckte, biegsame, bandartige Rasierklinge
DE3889030T2 (de) Hartgezogener Ölvergüteter Stahldraht mit vorgeformtem Durchschnitt und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE1553806B1 (de) Verwendung eines stahles fuer rasierklingen und deren her stellung
DE1496708A1 (de) Verfahren zur Oberflaechenbehandlung von blankgegluehten rostfreien Staehlen
DE496935C (de) Walz- und ziehbares Doppelmetall mit hoher Festigkeit
DE1608213B1 (de) Verfahren zur herstellung eines warm und oder kaltfertiggewalz ten bandes und daraus umgeformten erzeugnissen aus ferriti schem chromstahl
DE2156336C3 (de) Formierungsdorn
DE584864C (de) Feinschneidige duenne Klinge und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE757443C (de) Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen aus chromhaltigem, korrosionsfestem Stahlband
DE436694C (de) Verfahren zur Erzielung eines starken, glatten und biegsamen Zinkueberzuges auf Eisenmaterial, z. B. Eisendraht, in kontinuierlichem Betrieb
DE1571436A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Schleifmittels aus Zirkonoxid und Aluminiumoxid von hoher Kornzaehigkeit
DE2504256A1 (de) Hochbelastbare aluminiumlagerlegierung
DE1521107A1 (de) Verfahren zum Plattieren von Berylliumkupfer
DE557483C (de) Verfahren zur galvanischen Verchromung von Stahlgegenstaenden oder Teilen davon, deren Oberflaeche im Vergleich zur Masse gross ist
DE664082C (de) Stahllegierung fuer Werkzeuge fuer spanabhebende oder das Werkzeug auf Verschleiss beanspruchende Bearbeitung
DE558907C (de) Verfahren zur Herstellung von Saegen
DE531067C (de) Baustoff fuer Maschinen und Maschinenteile